Rechtliche Grundlagen und IT-Recht

Rechtliche Grundlagen und IT-Recht - Eine Einführung in das Recht für Techniker (Tools For Law And Technics, Band 2, Version 1.1 vom 29.06.2018), Amazon: kindle-eBook und gedruckte Ausgabe. 

Aus den Vorwort:

Recht und Technik haben ein ganz spezielles Verhältnis zueinander: Ein oft problematisches. Dies setzt sich fort bei den beteiligten Berufsgruppen, nämlich den Juristen und Technikern. Die Naturwissenschaftler mögen mir nachsehen, dass ich damit – zum Teil – auch sie meine, sie aber im Titel nicht separat erwähne.

Die wichtigsten Hürden zur Überwindung des Problems ist ein grundlegendes Verständnis der Unterschiede der Tätigkeiten beider Berufsgruppen und die Überwindung der Sprachbarriere zwischen technologisch-naturwissenschaftlicher und juristischer Fachsprache. Hier setzt dieses Buch an.

Der inhaltliche Schwerpunkt liegt dabei auf den für die moderne Industriegesellschaft wichtigen Gebieten des Zivilrechts, des geistigen Eigentums und des Wettbewerbsrechts, aber auch auf den verfassungs- und verwaltungsrechtlichen Grundlagen.

Es entstand aus einem Skript, das ich im Wintersemester 2017/2018 für die Vorlesung ‚Rechtliche Grundlagen und IT-Recht im Gesundheitswesen‘ im Studiengang ‚Gesundheitsinformatik‘ der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung – HTWG, Konstanz, erstellt habe.

Dieses Skript allerdings baut auf sehr langen und vielfältigen Vorarbeiten auf, die sämtlich ausgewertet wurden und eingeflossen sind. Unter anderem meine langjährige anwaltliche Tätigkeit auf dem Grenzgebiet zwischen Recht und Technik. Aber auch auf nicht anwaltstypischen Lehr-, Vortrags-, Verbands- und sonstigen Tätigkeiten, auf eben diesem Grenzgebiet. (Mehr dazu im Internet: http://www.fhbecker.de/meine-arbeit.html)

Ich habe mich bemüht, die wesentlichen Strukturen und Arbeitsmethoden des Rechts darzustellen. Dabei habe ich immer wieder auf die Original-Gesetzestexte zurückgegriffen, um die Auseinandersetzung mit dem Gesetz selbst nahezubringen.

Ziel des Buches ist es nicht, dass Nichtjuristen eigenständig juristische Probleme lösen können sollen.

Ziel ist vielmehr, dass sie erkennen, wo und wann es notwendig bzw. zweckmäßig ist, juristische Hilfe einzuholen.

Zudem sollen sie in die Lage kommen, die Problematik mit der juristischen Seite so erörtern zu können, dass möglichst wenig Missverständnisse entstehen, die das Ergebnis bzw. den Erfolg beeinträchtigen oder sogar verhindern können.